Neue Corona-Verordnung vom 11.01.2021

Nachdem sich Bund und Länder am 05.01.2021 grundsätzlich darauf verständigt hatten, die derzeit geltenden Beschränkungen des öffentlichen und privaten Lebens beizubehalten bzw. in einigen Bereichen noch zu verschärfen, hat das Land Baden-Württemberg seine Corona-Verordnung mit Wirkung zum 11.1.2021 angepasst. Sie gilt vorerst bis zum 31.1.2021.

Erstellt am 11.01.2021

Sehr geehrte Jägerinnen und Jäger,

nachdem sich Bund und Länder am 05.01.2021 grundsätzlich darauf verständigt hatten, die derzeit geltenden Beschränkungen des öffentlichen und privaten Lebens beizubehalten bzw. in einigen Bereichen noch zu verschärfen, hat das Land Baden-Württemberg seine Corona-Verordnung mit Wirkung zum 11.1.2021 angepasst. Sie gilt vorerst bis zum 31.1.2021.

Ziel der Neuregelungen ist es, die Zahl der persönlichen Kontakte so weit als möglich herunterzufahren, um die Ausbreitung des Virus zu stoppen. In Erweiterung der bisherigen Beschlüsse werden deshalb Zusammenkünfte im privaten wie im öffentlichen Raum auf Angehörige des eigenen Hausstandes und maximal einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person beschränkt. Der 15 km-Aktionsradius in Gebieten mit einer Befallsinzidenz größer 200 Personen pro 100.000 Bewohner gilt in Baden-Württemberg vorerst nicht.

Einzeljagden sind weiterhin möglich, auch das Bergen von Wild mit einer Hilfsperson oder die Nachsuche mit einem Hundeführer.

Die Ausgangsbeschränkungen sind weiterhin gültig, gelten aber nicht für die Einzeljagd auch zwischen 20 und 5 Uhr bei der Jagd zur Tierseuchenprävention und zur Wildschadensverhütung.

Bewegungsjagden auf Schalenwild dienen der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung und sind deshalb weiterhin unter Beachtung strenger Auflagen zulässig. Auch hier muss die Einschränkung der Kontakte besonders beachtet werden.  

Die Durchführung von Vorbereitungskursen zur Jägerprüfung sind Veranstaltungen. Aufgrund der Neuregelungen sind diese jedoch bis Ende des Monats vermutlich nicht in Form von Präsenzveranstaltungen möglich. Zulässig sind alle Formen der digitalen Wissensvermittlung. Der Landesjagdverband Baden-Württemberg wird mit dem Ministerium Ländlicher Raum zeitnah klären, wie es mit den Vorbereitungskursen zur Jägerprüfung unter den aktuellen Vorgaben der Corona-VO aussieht (Präsenzunterricht im Saal bzw. im Freien, Schießausbildung).

Noch offen ist, ob die Jägerprüfung im März wie vorgesehen durchgeführt werden kann. Das hängt wesentlich davon ab, wie sich das Infektionsgeschehen weiterentwickelt. Vor Ende Januar ist deshalb darüber keine verbindliche Aussage möglich. Hier empfehlen wir auf die Internetseite vom Landesjagdverband Baden-Württemberg zu schauen.

Vereinsveranstaltungen sind derzeit als Präsenzveranstaltungen nicht möglich. Ob Hauptversammlungen, die üblicherweise im ersten Quartal stattfinden, durchführbar sind, ist momentan nicht abschätzbar.

Schießstätten: Schießsport- und Schießsportanlagen im Freien dürfen mit den Angehörigen des eigenen Haushaltes und einer weiteren Person, die nicht zum eigenen Haushalt gehört, bei dienstlichen Zwecken und beim Spitzen- oder Profisport genutzt werden. Es dürfen nur noch öffentliche und private Sportanlagen bei denen es sich um weitläufige Außenanlagen handelt genutzt werden. Hierzu zählen offene und teilgedeckte Schießstände nicht!  Die Personenbeschränkung bezieht sich auf die gesamte Schießanlage.

Die Absolvierung des Schießübungsnachweises ist damit vorerst bis zum 31.1.2021 nicht mehr möglich.

Der Landesjagdveband Baden-Würrtemberg wird mit dem MLR abklären, ob die Schießausbildung im Rahmen der Kurse zur Vorbereitung für die Jägerprüfung möglich ist.

Nicht möglich ist das Jagdhornblasen, insbesondere Übungsabende.

Für weitere Informationen von Corona und deren Beschränkungen zum Thema Jagd empfehlen wir auf die Internetseite des Landesjagdverbandes Baden-Württemberg zu schauen.

https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/aktuelle-corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/

 

 

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